Abschied eines prägenden Archäologen: Michael Rind geht in den Ruhestand

Abschied im LWL-Römermuseum Haltern
Der langjährige Chefarchäologe des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Prof. Dr. Michael Maria Rind, ist am Donnerstag (18. Dezember) feierlich in den Ruhestand verabschiedet worden. Im LWL-Römermuseum in Haltern am See würdigten zahlreiche Wegbegleiter sein Wirken für die Archäologie Westfalen LWL, die er über viele Jahre maßgeblich geprägt hat.
Würdigung durch den LWL-Direktor
Bei der Abschiedsfeier betonte LWL-Direktor Dr. Georg Lunemann die gesellschaftliche Bedeutung von Kultur: „Kultur ist wichtig, denn sie hält die Gesellschaft zusammen. Michael Rind verkörpert diese Kraft.“ Als Direktor der LWL-Archäologie habe Rind entscheidend dazu beigetragen, das kulturelle Erbe Westfalens lebendig zu halten und für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen – ein zentrales Anliegen der Archäologie Westfalen LWL.
Archäologie als lebendiges Kulturerbe
Auch Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger blickte auf Rinds Amtszeit zurück. Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2009 habe er viel bewegt und stets verdeutlicht, dass Archäologie nicht nur Wissenschaft, sondern auch öffentliches Kulturerbe sei. Besonders erinnerte sie sich an sein Vorstellungsgespräch, das bereits seine klare Vision für die Archäologie Westfalen LWL erkennen ließ.
Digitalisierung und Denkmalschutz als Meilensteine
In Rinds Amtszeit fielen wichtige Fortschritte in der Digitalisierung von Grabungen, Forschung und Dokumentation. Zudem setzte er sich intensiv für den gesetzlichen Schutz der Bodendenkmäler ein. Besucherstarke Ausstellungen in den drei archäologischen Museen des LWL in Herne, Haltern und Paderborn unterstrichen den öffentlichen Anspruch der Archäologie Westfalen LWL.
Neue Publikation vorgestellt
Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Vorstellung der neuen Publikation „Westfalens Archäologie entdecken. Ein Streifzug durch die Jahrtausende“. Dr. Lunemann überreichte Michael Rind das erste Exemplar des 344 Seiten starken Bandes, der zu seinen Ehren erschienen ist. In rund 90 Beiträgen geben Fachleute Einblicke in Ausgrabungen und Forschungsprojekte der vergangenen 17 Jahre. Zahlreiche Abbildungen, Karten, QR-Codes und ein Zeitstrahl veranschaulichen die Arbeit der Archäologie Westfalen LWL.
Erhältlich in den LWL-Museen
Die Publikation deckt einen Zeitraum von der ausgehenden Eisenzeit bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs ab und ist ab sofort für 15 Euro in den drei archäologischen LWL-Museen erhältlich.
Blick auf eine beeindruckende Laufbahn
Michael Rind studierte Klassische Archäologie sowie Ur- und Frühgeschichte in Münster, habilitierte sich im Jahr 2000 und war an zahlreichen Universitäten im In- und Ausland tätig. Als Mitglied bedeutender Fachgremien und Initiator großer Ausstellungen hinterlässt er bleibende Spuren in der Archäologie Westfalen LWL. Seine Nachfolge tritt im Januar Dr. Sandra Peternek an.

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… … „Klimabäume für Haltern am See“, „Super für die Jugend – der neue Skatepark – hier Video anschauen“. Außerdem „Drohnen helfen in Haltern bei der Rettung“ und dazu: „Wo stehen die Blitzer in Haltern und was bringt die Raserei“. Außerdem lest auch „Vernetzt für beste Infos aus Haltern – folgt uns auf Facebook und Instagram“. Sowie „Wie beliebt ist Halterns Wohnmobil- Stellplatz“. Und somit auch „Kann Coaching bei Kindern positive Lösungen fördern?“.
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