StartHaltern am SeeBeatmungssymposium in Haltern: Experten setzen auf Austausch

Beatmungssymposium in Haltern: Experten setzen auf Austausch

Moderne Pneumologie im Fokus des Halterner Beatmungssymposiums

Referierende und Teilnehmende beim Beatmungssymposium im St. Sixtus-Hospital Haltern am See
Gemeinsam gestaltet wurde das Symposium von den pneumologischen Kliniken des KERN-Leistungsverbunds – dem St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten, dem Marienhospital Gelsenkirchen und dem St. Sixtus-Hospital Haltern am See. Foto: KERN

Die moderne Beatmungsmedizin entwickelt sich rasant. Neue Erkenntnisse, innovative Therapien und eine enge Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen spielen dabei eine immer größere Rolle. Genau darum drehte sich das Beatmungssymposium Haltern, das am 16. September im St. Sixtus-Hospital stattfand. Zahlreiche Fachkräfte nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen in der Pneumologie sowie der Beatmungs- und Intensivmedizin auszutauschen.

Praxisnahe Vorträge aus der Pneumologie

Das abwechslungsreiche Programm griff zentrale Fragestellungen des klinischen Alltags auf. Dr. med. Christoph Tannhof, Chefarzt der Klinik für Pneumologie am Marienhospital Gelsenkirchen, erläuterte die Behandlung einer schweren ambulant erworbenen Pneumonie mit akuter respiratorischer Insuffizienz. Im Mittelpunkt standen aktuelle therapeutische Ansätze und deren Bedeutung für die Versorgung schwer erkrankter Patienten.

Einen weiteren praxisnahen Schwerpunkt setzte Dirk Krings, Atmungstherapeut am St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten. Er beleuchtete typische Herausforderungen bei der Einleitung einer nichtinvasiven Beatmungstherapie (NIV) und zeigte auf, welche Hürden in der täglichen Versorgung überwunden werden müssen.

Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen

Wie wichtig eine enge Vernetzung unterschiedlicher Disziplinen ist, machte auch der Vortrag von Sandra Winkler deutlich. Die Diplom-Sprachheilpädagogin des St. Sixtus-Hospitals stellte die FEES-Untersuchung vor und erklärte, wie eng Atmungstherapie und Logopädie bei der Behandlung von Patienten zusammenarbeiten.

Ein besonders sensibles Thema griff Dr. med. Martin Placzek aus Haltern am See auf. Sein Vortrag widmete sich dem terminalen Weaning sowie einem würdevollen Sterben auf der Intensivstation. Damit rückte neben medizinischen Aspekten auch die ethische Verantwortung im Umgang mit schwerstkranken Menschen in den Mittelpunkt.

KERN-Leistungsverbund zeigt enge Vernetzung

Das Beatmungssymposium Haltern wurde gemeinsam von den pneumologischen Kliniken des KERN-Leistungsverbunds organisiert. Beteiligt waren das St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten, das Marienhospital Gelsenkirchen sowie das St. Sixtus-Hospital Haltern am See.

Mit Dr. med. Norbert Holtbecker, Dr. med. Christoph Tannhof und Dr. med. Stefan Matzko waren die Chefärzte aller drei pneumologischen Standorte gemeinsam vertreten. Ihr gemeinsamer Auftritt verdeutlichte die enge Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerks und den Anspruch, Fachwissen standortübergreifend zu bündeln.

Reger Austausch und großes Interesse

Neben den Fachvorträgen lebte das Symposium vor allem vom persönlichen Austausch. Zahlreiche Fragen aus dem Publikum sowie intensive Diskussionen zeigten das große Interesse an den behandelten Themen. Die Organisatoren und Referierenden zogen deshalb ein positives Fazit.

Das Beatmungssymposium Haltern bot nicht nur aktuelle Einblicke in die moderne Pneumologie und Beatmungsmedizin, sondern stärkte zugleich die Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Atmungstherapeuten und Logopäden. Gerade dieser interprofessionelle Dialog gilt als wichtiger Baustein, um die Versorgung von Patienten kontinuierlich weiterzuentwickeln und medizinisches Wissen gemeinsam in die Praxis zu übertragen.


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„Für die Liebe ist man nie zu alt“, „Der Kinderkarnevalsumzug ist zurück“ sowie „Rosenmontag gehört den kleinen Jecken“, „Unternehmer des Jahres 2025 geehrt“, „Klimabäume für Haltern am See“, „Super für die Jugend – der neue Skatepark – hier Video anschauen“. Außerdem „Drohnen helfen in Haltern bei der Rettung“ und dazu: „Wo stehen die Blitzer in Haltern und was bringt die Raserei“. Außerdem lest auch „Vernetzt für beste Infos aus Haltern – folgt uns auf Facebook und Instagram“. Sowie „Wie beliebt ist Halterns Wohnmobil- Stellplatz“. Und somit auch „Kann Coaching bei Kindern positive Lösungen fördern?“.

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Olaf Hellenkamp
Olaf Hellenkamp
Olaf Hellenkamp, Lokaljournalist mit tiefer Verwurzelung im Münsterland. Viele Jahre war er das Gesicht des Stadtspiegels in Haltern und in Dorsten, jetzt ist er der verantwortliche Redakteur bei haltern.live – dem jungen Auftritt im Netz. Olaf Hellenkamp hat Haltern am See im Blick.

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