Fachleute erstellen derzeit Bestandsanalyse

Stadt nimmt Energieversorgung unter die Lupe
Die Kommunale Wärmeplanung beginnt. In seiner ersten Sitzung am Donnerstag widmete sich der Klima-, Umwelt- und Grünflächenausschuss intensiv der Kommunalen Wärmeplanung. Im Mittelpunkt stand die Frage: Wie wird Haltern am See derzeit mit Energie versorgt, und wo liegen Möglichkeiten für Einsparungen und eine klimafreundlichere Versorgung?
Aktuell erstellen Fachleute eine Bestandsanalyse, die einen umfassenden Überblick über die Wärmeversorgung der Stadt liefern soll. Dabei betrachten sie die Energieversorgung aus der Vogelperspektive – von einzelnen Gebäuden bis zu ganzen Stadtquartieren.
Expertenteam bringt frische Perspektiven
Den Auftrag für die Wärmeplanung erhielt nach öffentlicher Ausschreibung das ÖkoZentrum NRW GmbH aus Hamm. Unterstützt wird es von der Fichtner AG und B.A.U.M. Consult. Gemeinsam sollen sie Handlungsempfehlungen entwickeln, die der Stadtverwaltung und der Politik aufzeigen, wie Haltern am See die Transformation hin zu erneuerbarer Wärmeversorgung erfolgreich gestalten kann.
Markus Hagenkamp vom ÖkoZentrum stellte dem Ausschuss erste Analyseergebnisse vor. Untersucht werden alle Formen erneuerbarer Energien – von Solar und Geothermie bis zu möglichen Wärmenetzlösungen. „Wir geben keine Vorschriften, sondern entwickeln Empfehlungen, die zu Haltern passen“, betonte Hagenkamp.
Die Datenerhebung zum Status quo soll bis 2026 abgeschlossen sein. Anschließend sollen zentrale AkteurInnen sowie die Öffentlichkeit eingebunden werden, um gemeinsam zukunftsfähige Wärmeversorgungsgebiete zu definieren. Ziel ist eine maßgeschneiderte Lösung bis Ende 2026, die sowohl lokale Gegebenheiten als auch Chancen für erneuerbare Energien berücksichtigt.
Gesetzliche Vorgaben und Landesförderung
Seit Anfang 2024 verpflichten das Bundes-Wärmeplanungsgesetz (WPG) und das Landeswärmeplanungsgesetz NRW (LWPG) Kommunen dazu, eine Wärmeplanung zu erstellen. Für Haltern am See stehen dafür entsprechende Landesmittel bereit, die die Umsetzung der Planung unterstützen.
Fördermöglichkeiten für BürgerInnen
Bereits jetzt können BürgerInnen aktiv werden, um die Klimaziele der Stadt zu unterstützen. Die Verwaltung informiert regelmäßig über aktuelle Fördermöglichkeiten, aktuell mit Schwerpunkt auf Klimaanpassung.
Die ELKA-Richtlinie der Zukunftsinitiative Klima.Werk fördert Maßnahmen zur Abkopplung von Niederschlagswasser von der Mischkanalisation. Dazu gehören zum Beispiel die Entsiegelung von Flächen und deren Umgestaltung zu artenreichen, insektenfreundlichen Vegetationsflächen. Die Förderung liegt je nach Maßnahme zwischen 40 % und 80 % der Herstellungskosten. Mehr Informationen: www.klima-werk.de.
Mit der KRiS-Richtlinie („Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“) unterstützt das Land NRW Klimaanpassungsmaßnahmen im Gebiet des Regionalverbandes Ruhr. Auch hier liegt ein Schwerpunkt auf der Verbesserung der Grün-Blau-Infrastruktur und der Nutzung von Niederschlagswasser. Insgesamt werden bis 2030 rund 250 Millionen Euro bereitgestellt. Informationen unter: www.haltern.de/kris.

Noch mehr starke Themen sind zudem …
… … „Klimabäume für Haltern am See“ sowie „Super für die Jugend – der neue Skatepark – hier Video anschauen“. Außerdem „Drohnen helfen in Haltern bei der Rettung“ und dazu: „Wo stehen die Blitzer in Haltern und was bringt die Raserei“. Außerdem lest auch „Vernetzt für beste Infos aus Haltern – folgt uns auf Facebook und Instagram“. Sowie „Wie beliebt ist Halterns Wohnmobil- Stellplatz“. Und somit auch „Kann Coaching bei Kindern positive Lösungen fördern?“.
Außerdem lesenswert sind „Fast Food in Haltern – Spagat zwischen Bequem und Kritik„. Zudem „Wo die Natur einfach wunderschön ist – Westruper Heide„. Sowie der Klassiker, der auch zu Geburtstag, Jahrestag und anderen Anlässen passt „Tops und Flops beim Schenken“.
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Kommunale Wärmeplanung beginnt





