Maßnahmen nach schweren Unfällen am Bossendorfer Damm

In einer Sondersitzung vergangene Woche im Kreishaus des Kreises Recklinghausen wurde erneut der Bossendorfer Damm (L612) in Haltern am See in den Fokus genommen. Ziel war es, weitere Maßnahmen zur Reduzierung von schweren Unfällen auf dieser vielbefahrenen Straße zu erörtern.
Zu dem Treffen waren Vertreter des Kreises Recklinghausen, des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW), der Stadt Haltern am See, der Bezirksregierung Münster sowie der Polizei Recklinghausen und der Autobahnpolizei Münster geladen.
Blitzer und Rüttelstreifen
Eine der wichtigsten neuen Maßnahmen, die kürzlich umgesetzt wurde, ist die Einführung eines Rüttelstreifens. Dieser markiert nun die Mittellinie des Bossendorfer Damms und ist teilweise als Doppelstrich ausgeführt. Der Rüttelstreifen erzeugt durch laute Geräusche und Vibrationen eine akustische und haptische Warnung für Autofahrer, die versehentlich auf die Gegenfahrbahn geraten könnten. Diese Maßnahme soll insbesondere Unfälle verhindern, die durch Ablenkung oder Sekundenschlaf entstehen.
Darüber hinaus wurde im Abschnitt zwischen der Recklinghäuser Straße (L551) und der Flaesheimer Straße ebenfalls eine durchgezogene Mittellinie mit Rüttelwirkung angebracht, um das Überholverbot noch deutlicher zu kennzeichnen. Auf der gesamten Strecke des Bossendorfer Damms gilt nämlich ein striktes Überholverbot.
Stationäre und mobile Blitzer auf dem Bossendorfer Damm
Ein weiteres Thema der Sitzung war die Geschwindigkeitsüberwachung. Der Kreis Recklinghausen hat bereits die Installation einer stationären Geschwindigkeitsmessanlage beschlossen, die jedoch noch in der Umsetzung ist. Bis zur Fertigstellung wird die Unfallhäufungsstelle am Bossendorfer Damm durch mobile Messgeräte überwacht. Im August wurde bereits mit der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung in diesem Bereich begonnen.
Zusätzliche Verstärkung durch Autobahnpolizei und Polizei Recklinghausen
Der Kreis Recklinghausen wird in Zukunft auch von der Autobahnpolizei Münster unterstützt, die verstärkte Geschwindigkeitskontrollen auf dem Bossendorfer Damm durchführen wird. Zudem plant der Verkehrsdienst des Polizeipräsidiums Recklinghausen, den Bereich zwischen der Recklinghäuser Straße und der Flaesheimer Straße stärker zu überwachen und Verkehrsverstöße konsequent zu ahnden.
Warnschilder und erhöhte Aufmerksamkeit durch Radarkontrollen
Um die Verkehrsteilnehmer noch intensiver auf die Gefahr von Unfällen auf der Landesstraße L612 aufmerksam zu machen, sollen zusätzlich große Hinweisschilder mit dem Hinweis „Radarkontrolle“ an beiden Fahrtrichtungen installiert werden. Diese Maßnahme soll die Fahrer auf die verstärkten Kontrollen und die potenziellen Gefahrenstellen auf dem Bossendorfer Damm hinweisen und somit zur Steigerung der Verkehrssicherheit beitragen.
Die Sondersitzung und die beschlossenen Maßnahmen zeigen deutlich das Engagement der beteiligten Institutionen, die Sicherheit auf dem Bossendorfer Damm zu erhöhen und schwere Unfälle zu verhindern. Es bleibt zu hoffen, dass diese Vorkehrungen den gewünschten Erfolg bringen und die Unfallzahlen in Zukunft weiter sinken.

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