Dokumentarfilm „Khartoum“ im Lea-Drüppel-Theater

Sudan-Hilfe zeigt Gesichter. Wenn sich Menschen zusammentun, entsteht etwas, das weit über einzelne Aktionen hinausreicht. Die Halterner Initiative „Haltern hilft Sudan“ zeigt das eindrucksvoll. Was mit einer Osterpredigt begann, hat sich inzwischen zu einem breiten Hilfsnetzwerk entwickelt – getragen von Vereinen, Verbänden und vielen engagierten Einzelpersonen.
Ein Netzwerk aus Ideen und Tatkraft
Koordinatorin Gerburgis Sommer spricht von einem „Funken, der übersprang“. Bald waren Wohnzimmerkonzerte organisiert, Benefizabende geplant, das beliebte Sudanbrot gebacken oder sogar eine Fahrradpilgerreise nach Rom gestartet. Fast 150.000 Euro kamen so zusammen – und flossen an die Welthungerhilfe sowie Ärzte ohne Grenzen. Sommers Fazit: „Die ganze Stadtgesellschaft ist in Bewegung gekommen.“
Auch beim Weihnachtsmarkt „Sternenzauber“ wird die Initiative präsent sein. Vom 2. bis 7. Dezember sammeln die Beteiligten weiter Spenden, motivieren GesprächspartnerInnen und setzen auf den persönlichen Austausch.
Ausstellung gibt Schicksalen ein Gesicht
In der St.-Sixtus-Kirche ist bis zum 22. März die Ausstellung „Re:frame Sudan“ zu sehen. Die Fotografin Helena Lea Manhartsberger porträtiert Frauen aus verschiedenen Generationen und Lebenssituationen. Ihre Bilder zeigen Stärke, Verletzlichkeit und die Hoffnung auf Zukunft – jenseits der üblichen Klischees über Krisengebiete.
Die Künstlerin stellt ihr Material kostenlos zur Verfügung. Die Texte hat das Halterner Team übersetzt und mit Hintergrundinformationen zum Sudan ergänzt. Wer möchte, kann die Ausstellung später auch ausleihen – ein Angebot, das bereits erste Anfragen ausgelöst hat.
Dokumentarfilm „Khartoum“ im Lea-Drüppel-Theater
Ein weiterer Höhepunkt: der Dokumentarfilm „Khartoum“. Der Film, beim Sundance Festival uraufgeführt und mit dem Friedensfilmpreis der Berlinale 2025 ausgezeichnet, wird am 7. Dezember um 15 und 17 Uhr gezeigt. Je Vorstellung gibt es nur rund 70 Plätze, der Eintritt ist frei. Spenden sind ausdrücklich erwünscht. Die Tickets müssen online reserviert werden.
„Khartoum“ begleitet fünf Menschen aus der sudanesischen Hauptstadt und erzählt ihre Geschichten weiter, obwohl der Krieg 2023 die Dreharbeiten stoppte. Die Filmemacher fanden Wege über Traumsequenzen und Animationen – mit dem Ergebnis eines Films, der keine bloße Katastrophe zeigt, sondern Lebensrealitäten, Würde und Mut.
Viele Hände, ein Ziel
Koordiniert wird die Aktion von Gerburgis Sommer gemeinsam mit Kommunikationsdesigner Wolfram Heidenreich, Pfarrer Michael Ostholthoff und Christiane Pinger vom Pastoralbüro St. Sixtus. Doch das Kernteam ist nur ein Teil des Ganzen: Hinter der Sudan-Hilfe stehen viele Menschen, die sich zusammentaten, weil Wegschauen keine Option war.
Sommers Wunsch: „Ich hoffe, unsere Initiative macht anderen Mut, einfach anzufangen.“ Denn der Bedarf bleibt – vor allem seit der erneuten Eskalation im Sudan. Die Spendenaktion läuft noch bis Januar 2026.
Termine und Hinweise
Ausstellung „Re:frame Sudan“
– Ort: St.-Sixtus-Kirche, Haltern am See
– Zeitraum: bis 22. März
– Kosten: Eintritt frei
– Verleih der Ausstellung möglich
Dokumentarfilm „Khartoum“
– Datum: 7. Dezember
– Zeiten: 15 Uhr und 17 Uhr
– Ort: Lea-Drüppel-Theater
– Plätze: rund 70 pro Vorstellung
– Tickets: online reservieren
– Spenden erbeten

Noch mehr starke Themen sind zudem …
… … „Klimabäume für Haltern am See“ sowie „Super für die Jugend – der neue Skatepark – hier Video anschauen“. Außerdem „Drohnen helfen in Haltern bei der Rettung“ und dazu: „Wo stehen die Blitzer in Haltern und was bringt die Raserei“. Außerdem lest auch „Vernetzt für beste Infos aus Haltern – folgt uns auf Facebook und Instagram“. Sowie „Wie beliebt ist Halterns Wohnmobil- Stellplatz“. Und somit auch „Kann Coaching bei Kindern positive Lösungen fördern?“.
Außerdem lesenswert sind „Fast Food in Haltern – Spagat zwischen Bequem und Kritik„. Zudem „Wo die Natur einfach wunderschön ist – Westruper Heide„. Sowie der Klassiker, der auch zu Geburtstag, Jahrestag und anderen Anlässen passt „Tops und Flops beim Schenken“.
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Sudan-Hilfe zeigt Gesichter





