Impuls- und Vernetzungstag bringt Kirchen zusammen

Beispiele ökumenischer Zusammenarbeit
Verbindliche Ökumene vor Ort leben. Am 24. Januar kamen rund 40 Engagierte aus römisch-katholischen und evangelischen Kirchen im Könzgenhaus zusammen. Beim Impuls- und Vernetzungstag „Verbindliche Ökumene“ lernten sie konkrete Beispiele ökumenischer Zusammenarbeit kennen und entwickelten diese gemeinsam weiter.
Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bistum Münster, der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) und der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW). Im Mittelpunkt standen kirchliche Handlungsfelder, die vor Ort gemeinsam verantwortet werden.
Gemeinsame Sehnsucht nach gelebter Ökumene
Zu Beginn machte Dr. Aurica Jax (Bistum Münster) deutlich, wie groß das Bedürfnis nach enger Zusammenarbeit ist:
„Die Sehnsucht nach einer verbindlichen, gelebten Gemeinschaft über Konfessionsgrenzen hinweg ist groß und wichtiger denn je.“
Gleichzeitig wies Dr. Albrecht Philipps (Landeskirchenrat, EKvW) auf bestehende Herausforderungen hin. Trotz theologischer und struktureller Hürden sei Fortschritt möglich:
„Steine, die uns in den Weg gelegt werden, können wir auch nutzen, um ein gemeinsames Gebäude zu bauen oder einen Weg zu pflastern.“
Theologischer Impuls: Vielfalt als Stärke
Den zentralen theologischen Impuls setzte Prof.in Dr. Dr. h.c. Dorothea Sattler (Universität Münster) mit ihrem Vortrag
„Gemeinsam hinzutreten an den Tisch des Herrn? Ökumenische Perspektiven“.
Sie betonte, dass Vielfalt in der Ökumene keine Beliebigkeit, sondern eine Bereicherung darstelle. Eucharistische Gemeinschaft sei dabei mehr als ein Lehrthema. Im Fokus standen:
- Erfahrung und Deutung als Quellen theologischer Erkenntnis
- Gemeinsame Sendung in die Welt
- Diakonische Konsequenzen, symbolisiert etwa durch die Fußwaschung
Ökumene werde dort glaubwürdig, wo sie gelebt und erfahren werde.
Praxisbeispiele zeigen konkrete Wege
Wie verbindliche Ökumene bereits heute gelingen kann, zeigten Praxisbeispiele aus Nienberge, Oelde und Orsoy. Dort arbeiten Gemeinden auf Basis klarer Vereinbarungen erfolgreich zusammen, unter anderem durch:
- gemeinsame Gottesdienste
- geteilte Verantwortung für kirchliche Immobilien
- ökumenisch genutzte Kirchenräume
In Workshops vertieften die Teilnehmenden diese Erfahrungen weiter. Themen waren unter anderem:
- der Praxisleitfaden „Und wenn wir alle zusammenziehen?“
- ökumenisch sensible Gottesdienstformen
- gelebte Ökumene in der Mahlpraxis
Vernetzung über den Tag hinaus
Zum Abschluss stellte Markus Schaefer (EKiR) die neue Online-Plattform
„Ökumenisch kooperative Orte“ vor. Sie soll:
- den Austausch zwischen ökumenischen Projekten fördern
- bestehende Initiativen sichtbar machen
- neue Kooperationsideen anstoßen
Viele Teilnehmende äußerten den Wunsch, über den Vernetzungstag hinaus in Kontakt zu bleiben und die Erfahrungen einer verbindlichen Ökumene weiterzugeben.
Weitere Informationen
Online-Plattform:
👉 Ökumenisch kooperative Orte (Plattform zur Vernetzung und Projektübersicht)
Beteiligte Institutionen:
- Bistum Münster
- Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR)
- Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW)

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Verbindliche Ökumene vor Ort leben





