Halterns Matthias Garsche startet 1.700-Kilometer-Pilgertour

Fotos: St. Sixtus/Steffi Biber
Start an der Kapelle in Hamm-Bossendorf
Mit dem Rad nach Rom. Ein symbolträchtiger Aufbruch: Am Freitag hat sich Matthias Garsche aus Haltern am See auf den Sattel geschwungen, um von der Katharinenkapelle in Hamm-Bossendorf – der wohl ältesten Steinkirche des Bistums Münster – bis zum Petersdom in Rom zu radeln. Rund 1.700 Kilometer und 12.000 Höhenmeter liegen vor dem 67-Jährigen.
Weggefährten auf Zeit
Ganz allein muss er die Strecke nicht bewältigen. Zunächst begleiten ihn Wolfram Heidenreich bis Mainz und David Schütz bis Freiburg. Spontan schloss sich zudem auf der ersten Etappe nach Neviges auch Reinhard Jaisfeld aus Datteln an. Ab Freiburg stößt schließlich Wiegbert Rieschen dazu, mit dem Garsche die verbleibenden Kilometer bis Rom zurücklegen will.
Für den pensionierten Pastoralreferenten ist es nicht die erste Pilgertour auf zwei Rädern, denn schon 2017 war er per Rad nach Assisi unterwegs – ein Erlebnis, das ihn nicht mehr losließ. „Damals habe ich gedacht: Das lässt sich nur noch toppen, wenn ich bis nach Rom fahre“, erinnert er sich. In diesem Jahr bietet sich die Gelegenheit: Die Bistumswallfahrt zum Heiligen Jahr, an der auch rund 100 Mitglieder der Pfarrei St. Sixtus teilnehmen. Während die meisten per Bus oder Flugzeug reisen, hat Garsche den sportlich-spirituellen Weg gewählt.
Training im Alltag
Vorbereitet ist er bestens: Mehrmals pro Woche fährt er zum Seniorenzentrum Marienstift nach Oer-Erkenschwick, wo er ehrenamtlich in der Seelsorge wirkt. Dazu kommen regelmäßige Bergtouren im Urlaub. „Das ist mein Training“, sagt er lachend.
Unterwegs steht nicht nur das Strampeln im Vordergrund, denn die Radler nehmen das Motto des Heiligen Jahres ernst: „Pilger der Hoffnung“. Jeder Tag beginnt mit einem geistlichen Impuls, über den unterwegs nachgedacht und gesprochen wird. Übernachtet wird größtenteils in kirchlichen Häusern – organisiert mit Unterstützung von Bruder Harald Weber, einem Kapuziner aus Werne. Alle zwei Tage ist ein Ruhetag eingeplant, um neue Kräfte zu sammeln und die Städte entlang der Route kennenzulernen.
Mit dem Rad nach Rom – Von der Schweiz nach Italien
Die Strecke führt zunächst über Köln, Mainz, Speyer und Freiburg, ehe es in die Schweiz geht. In Andermatt gilt es auf 2.000 Metern den höchsten Punkt zu überwinden. Danach geht es über Mailand, Florenz und Assisi weiter. Am 11. Oktober möchte die Gruppe auf dem Petersplatz in Rom einrollen.
Unterwegs für den guten Zweck
Neben der persönlichen Herausforderung verfolgt Garsche auch ein soziales Anliegen: Die Reise ist mit einer Spendenaktion für „Haltern hilft – Sudan“ verbunden. Unterstützer können einen frei wählbaren Betrag pro Kilometer zusagen. „Die Resonanz ist groß, viele finden die Idee klasse“, berichtet er. Wer mitmachen möchte, kann sich per E-Mail an das Pastoralbüro St. Sixtus wenden. Unterwegs wird es regelmäßig einen Zwischenstand geben – und nach der Rückkehr werden alle Unterstützer kontaktiert.
Am meisten freut sich der Halterner auf die Gemeinschaft mit seinen Mitradlern, die Begegnungen auf dem Weg und die Naturerlebnisse, die eine solche Reise bereithält. „Die Schweiz wird spannend, da war ich noch nie mit dem Rad. Es wird ein erhebendes Gefühl, diese Schöpfung zu erleben. Und beim Wetter nehmen wir es, wie es kommt“, sagt er mit einem Lächeln.


Noch mehr starke Themen sind zudem …
„Skatepark-Herbsttreffen“, „Neue Wasserstoffbusse bei der Vestischen“, „Clemens geht nach Ghana“ sowie „Zurückgekommen, um zu bleiben“.
… … „Super für die Jugend ist der neue Skatepark – hier Video anschauen“. Außerdem „Drohnen helfen in Haltern bei der Rettung“ und dazu: „Wo stehen die Blitzer in Haltern und was bringt die Raserei“. Außerdem lest auch „Vernetzt für beste Infos aus Haltern – folgt uns auf Facebook und Instagram“. Sowie „Wie beliebt ist Halterns Wohnmobil- Stellplatz“. Und somit auch „Kann Coaching bei Kindern positive Lösungen fördern?“.
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